Noch immer unterschätzt: tote Zähne schwächen das Immunsystem

Ist das Immunsystem im Gleichgewicht, geht es uns gut. Das ist hinlänglich bekannt. Doch das Wissen darum, welche Faktoren Einfluss auf die Verfassung der Abwehrfunktionen unseres Körpers nehmen, ist häufig mangelhaft. Gerade bei rätselhaften oder chronifizierten Leiden lohnt es sich einmal genauer nachzuschauen, was hier die sprichwörtliche Wurzel des Übels sein könnte. Denn an die Zahngesundheit denken wohl die wenigsten, wenn es darum geht Krankheiten, die nicht mit Schmerzen im Mundraum einhergehen, den Garaus zu machen. Doch genau hier liegt der Fehler.

Überlastung und Überreaktion

Das Immunsystem schützt uns tagtäglich vor unzähligen Attacken durch Erreger (z.B. Viren, Bakterien) oder Stoffe (z.B. Toxine). Damit es diese Angriffe auch erfolgreich abwehren kann, muss es “gepflegt” werden. Das bedeutet, dass Dauerbelastungen zu vermeiden sind, die zu viel Kapazitäten binden und damit an anderer Stelle im Körper Tür und Tor für Krankheiten öffnen können. Problematisch wird es, wenn das System so sehr überfordert wird, dass es sogar die Fähigkeit verliert, Gefahren für den Organismus richtig einzuschätzen. Das kann zu Überreaktionen führen, die sich dann in Allergien oder Unverträglichkeiten äußern.

Wo kein Rauch…

In unserem modernen Alltag, insbesondere bei Großstädtern, kommt schnell eine Menge an ungesunden Einflüssen zusammen, die unser System belasten. Schlechte Luft, denaturierte Lebensmittel und stundenlanges Sitzen prägen das Leben vieler Erwachsener. Ein ständiges Grundrauschen an Belastungen für Körper und Immunsystem, dass es uns erschwert die genaue Ursache für Erkrankungen auszumachen. Denn welche Auswirkungen welchem Auslöser zuzuschreiben sind, ist selten offensichtlich. Aber immerhin werden diese Faktoren von Haus aus standardmäßig in Betracht gezogen. Anders verhält es sich mit sogenannten “Dentalherden”. Hierbei kann es sich beispielsweise um länger zurückliegende Wurzelbehandlungen handeln, die scheinbar erfolgreich durchgeführt wurden, da der Patient seither keine Schmerzen mehr hat. Doch auch die gründlichste Wurzelresektion kann entzündetes Gewebe zurücklassen, das wiederum eine permanente Reaktion der Immunabwehr fordert. Man spricht hier auch von einer Silent Inflammation, da sie für den Patienten nicht spürbar ist. Für ein gesundes System ist diese zumeist auch kein Problem. Ist die Abwehr aber ohnehin schon in Mitleidenschaft gezogen, kann dieses Dauerfeuer eine Überforderung bedeuten und an anderer Stelle Beschwerden verursachen, denen ursächlich schwer beizukommen ist.

Parodontitis – eine Belastung für den ganzen Körper

Umgangssprachlich eher als Parodontose bekannt, ist die Parodontitis ein weiterer Aspekt der Mundgesundheit, der potentiell den gesamten Organismus in Mitleidenschaft ziehen kann. Hier ist das Problem allerdings offensichtlicher als bei der zuvor beschriebenen Silent Inflammation. Diese chronische Entzündung des Zahnhalteapparates verläuft in der Regel Schubweise und zerstört dabei Gewebe und Knochen, die den Zahn an seinem Platz halten. Bleibt die Entzündung unbehandelt, kann sie die Lockerung bis hin zum Verlust eines ansonsten gesunden Zahnes zur Folge haben.

Hier beginnt das Problem

Durch das Zusammenkommen verschiedener Krankheitserreger kann sich eine Gingivitis (Zahnfleischentzündung) entwickeln, die sich unbehandelt zu einer Entzündung der Mundschleimhaut (Gingivostomatitis) ausweiten kann. Ursache der Entzündung können unzureichende Mundhygiene, Verletzungen des Zahnfleischs oder Reizungen durch Zahpflegemittel sein. Schlussendlich entscheidet jedoch häufig der Zustand des Immunsystems darüber, ob es zu einer tatsächlichen Entzündung kommt. Ein geschwächtes Immunsystem öffnet dem bakteriellen Zahnbelag Tür und Tor und führt zur Parodontose.

Neben dem Verlust des Zahns droht dann auch, dass das gesamte System Mensch in Mitleidenschafte gezogen wird. Über den bakteriellen Herd, den die Parodontitis nunmal darstellt, werden Entzündungsstoffe und Bakterien abgegeben, die beispielsweise über das Zahnfleisch in den Blutkreislauf gelangen und so für größeren Schaden sorgen können. Vielfach belegt ist der Zusammenhang zwischen den durch die Parodontitis freigesetzten Bakterien bzw. Stoffen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Sie tragen zur Verkalkung der Gefäße bei und erhöhen somit das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle. Zudem scheinen sich die Bakterien besonders häufig an künstlichen Gelenken oder Herzklappen festzusetzen. Außerdem kann es zu einer negativen Wechselwirkung zwischen Parodontitis und Diabetes kommen. Zum einen erhöht eine Parodontitis die Gefahr an Diabetes Typ 2 zu erkranken, zum anderen hat eine solche akute Entzündung Einfluss auf die Wirkung von Insulin, wodurch die richtige Einstellung des Blutzuckers für Diabetiker erschwert wird.

Prävention ist der klügste Ansatz für ein ausgeglichenes Immunsystem

Jeder Mensch hat ein ganz individuelles Profil, was etwaige Schieflagen des eigenen Abwehrsystems betrifft. Entsprechend individuell sind auch die Ansätze zur Behandlung. Wichtig ist, dass vorbeugend der Versuch unternommen wird, den Körper mit allem zu versorgen, was ihn in seinem Kampf gegen offensichtliche und versteckte Entzündungen unterstützen kann. Das ist zum einen ein gesunder, achtsamer Lebenswandel und zum anderen die ausreichende Versorgung mit allen immunologisch relevanten Nährstoffen.

Wichtig in diesem Zusammenhang sind vor allem Vitamin C und D, da ihnen anti-inflammatorische Eigenschaften zugeschrieben werden. Aber auch weitere Elemente wie Magnesium und Zink oder aber Omega-3- und 6-Fettsäuren sind für die Unterstützung unseres Immunsystems entscheidend.

All diese wichtigen Stoffe können über die Nahrung aufgenommen werden. Es ist allerdings nicht ganz einfach auf die ausreichende Menge zu kommen, insbesondere wenn bereits ein starker Mangel vorhanden ist. So kann es durchaus sinnvoll sein, zu Beginn oder für einen gewissen Zeitraum zu supplementieren. In diesem Zusammenhang ist es unbedingt notwendig auf die Qualität der Nahrungsergänzungsmittel zu achten. Dabei gilt: je naturbelassener, desto besser! Darum verzichten wir bei unseren Produkten auf Zusatzstoffe oder künstliche Aromastoffe, nutzen zertifizierte Rohstoffe und achten darauf bei unseren Präparaten die bestmögliche Bioverfügbarkeit zu erzielen. Gerade auch durch clever zusammengesetzte Kombiprodukte, lassen sich so schnell die Vorratsschränke des Immunsystems wieder auffüllen. Gerne ermitteln wir mit dir, wie es um deine individuelle Nährstoffversorgung bestellt ist und erarbeiten ein maßgeschneidertes Gesundheitsprogramm, dass deine Abwehr auf Vordermann bringt.

Für mehr I+I Tage in Deinem Leben.

Reine Talente

Ein starker Abwehrschutz und Widerstandskraft sind Eigenschaften, die einem funktionierenden Immunsystem zugesprochen werden. Ein stressreiches Leben, intensive körperliche und mentale Belastungen, konstantes Leistungserbringen, Umwelteinflüsse und mehr führen dazu, dass die Menschen an Ihre Ressourcen gehen. Ein gesunder Lebensstil, gesunde Ernährung und die Supplementierung mit erstklassigen Mikronährstoffen helfen dabei, Stressoren gut im Griff zu haben und Herausforderungen zu meistern. Die Kombination aus Vitamin D3/K2, Zink und Vitamin C, angereichert mit L-Threonin und sekundären Pflanzenstoffen sind starke Helfer für ein funktioniernedes, widerstandsfähigkes Immunsystem.
ZUR BOX
Box Mikronährstoff Paket Immunsystem Strong